GEISTLICHE ODER MATERIELLE PERLE?

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Die Perle

CHRISTI GLEICHNISSE – ELLEN WHITE (1911)

KAPITEL 9: DIE PERLE SEITE 117 – 118:

Christi Gleichnisse (1911) - kornelius-jc.net

Das Gleichnis vom Kaufmann, der gute Perlen suchte, hat eine doppelte Bedeutung. Es findet nicht nur Anwendung auf Menschen, die das Himmelreich suchen, sondern auch auf Christum, der sein verlorenes Erbe sucht. Christus, der himmlische Kaufmann, der gute Perlen suchte, sah in der verlorenen Menschheit die köstliche Perle. Er sah in dem durch die Sünde verdorbenen und befleckten Menschen die Möglichkeit einer Erlösung. Herzen, die gleichsam das Schlachtfeld für den Streit mit Satan gewesen sind, aber durch die Macht der Liebe gerettet wurden, sind dem Erlöser köstlicher als diejenigen, welche nie fielen.

Gott sah die Menschen nicht als verderbt und wertlos an, er blickte auf sie in Christo und er sah sie, wie sie durch die erlösende Liebe werden könnten. Das, was mehr wert war, als alle Reichtümer des Weltalls gab er hin, um die Perle zu kaufen. Jesus aber, als er sie fand, setzte sie wieder in sein Diadem ein. „Denn Diademsteine sind es, die hervorschimmern auf seinem Lande.“ „Sie sollen,“ spricht der Herr Zebaoth, „des Tages, den ich machen will, mein besonderer Schatz sein.“ Sacharja 9,16; Maleachi 3,17. {CGl 116.4; COL.118.2}

Aber Christus, als die köstliche Perle, und unser Vorrecht, diesen himmlischen Schatz zu besitzen, ist das Thema, mit dem wir uns am meisten beschäftigen sollen. {CGl 117.1; COL.118.3}

Der Heilige Geist offenbart den Menschen den Wert der köstlichen Perle. Die Zeit, da er mit Kraft wirkt, ist gerade die Zeit, da die himmlische Gabe in einem besonderen Sinne gesucht und gefunden wird. Zur Zeit Christi hörten viele das Evangelium, aber ihre Gemüter waren durch falsche Lehren verfinstert und sie erkannten in dem demütigen Lehrer von Galiläa nicht den von Gott Gesandten. Aber nach Christi Himmelfahrt wurde durch die Ausgießung des Heiligen Geistes die Einsetzung in sein Mittleramt gekennzeichnet.

Am Tage der Pfingsten wurde der Geist gegeben. Die Zeugen Christi verkündigten die Kraft des auferstandenen Heilandes. Das Licht vom Himmel durchdrang die verfinsterten Gemüter derer, die durch die Feinde Christi getäuscht worden waren. Jetzt sahen sie ihn „erhöhet zu einem Fürsten und Heiland, zu geben Israel Buße und Vergebung der Sünden“. Apostelgeschichte 5,31. Sie sahen ihn umgeben von der Herrlichkeit des Himmels mit unermesslichen Schätzen in seinen Händen, um sie denen zu verleihen,
die sich nicht länger gegen ihn auflehnen wollten.

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