DER WEG ZUR GESUNDHEIT – KAPITEL 36 – 2:

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DAS ERFORSCHEN GÖTTLICHER GEHEIMNISSE:

Der Weg zur Gesundheit EGW

Das Erforschen göttlicher Geheimnisse:

SEITE 340 – 341:

„Was verborgen ist, ist des Herrn, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich.“ (5.Mose 29,28) Die Offenbarungen seiner selbst, die Gott uns in seinem Wort gegeben hat, sind für unser Studium offen. Nach dem Verständnis
dieses Wortes können wir streben; aber darüber hinaus sollen wir nicht versuchen einzudringen. Der schärfste Verstand mag sich bis zur Erschöpfung abmühen, Vermutungen über das Wesen Gottes anzustellen, aber das alles wird fruchtlos sein. Diese
Aufgabe übersteigt unser Fassungsvermögen. Kein menschlicher Geist kann das Wesen Gottes erfassen. Und jegliche Spekulation ist unangebracht. Hier ist Schweigen Beredsamkeit.

Der Allwissende ist über jede Diskussion erhaben. Selbst den Engeln war es nicht erlaubt, an den Beratungen zwischen Vater und Sohn teilzunehmen, als der Erlösungsplan
gefasst wurde. Menschliche Wesen können noch weniger in die Geheimnisse des Allerhöchsten eindringen. Wir sind über Gott so unwissend wie kleine Kinder; aber als kleine Kinder können wir ihn lieben und ihm gehorchen. Anstatt über seine Natur oder
seine Vorrechte zu spekulieren, wollen wir lieber folgende Worte
beachten, die er geredet hat.


„Meinst du, dass du weißt, was Gott weiß, oder kannst du alles so vollkommen treffen wie der Allmächtige? Die Weisheit ist höher als der Himmel: was willst du tun? ,tiefer als die Hölle: was kannst du wissen?‘ länger als die Erde und breiter als das Meer.“ (Hiob 11,7-9)

„Wo will man aber die Weisheit finden? Und wo ist die Stätte der Einsicht? Niemand weiß, was sie wert ist, und sie wird nicht gefunden im Lande der Lebendigen. Die Tiefe spricht: In mir ist sie nicht; und das Meer spricht: bei mir ist sie auch nicht. Man kann nicht Gold für sie geben noch Silber dar gewogen werden, sie zu bezahlen. Ihr gleicht nicht Gold von Ofir oder kostbarer Onyx und Saphir. Gold und edles Glas kann man ihr nicht gleichachten
noch sie eintauschen um güldenes Kleinod. Korallen und Kristall achtet man gegen sie nicht; wer Weisheit erwirbt, hat mehr als Perlen. Topas aus Kusch wird ihr nicht gleich geschätzt, und das reinste Gold wiegt sie nicht auf. Woher kommt denn die Weisheit?
Und wo ist die Stätte der Einsicht?“ (Hiob 28,12-20)

„Der Abgrund und der Tod sprechen: Wir haben mit unsren Ohren nur ein Gerücht von ihr gehört. Gott weiß den Weg zu ihr, er allein kennt ihre Stätte. Denn er sieht die Enden der Erde und schaut alles, was unter dem Himmel ist. Als er dem Wind sein Gewicht
gegeben und dem Wasser sein Maß gesetzt, als er dem Regen ein Gesetz gegeben hat und dem Blitz und Donner den Weg: damals schon sah er sie und verkündigte sie, bereitete sie und ergründete sie und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse ist Einsicht.“ (Hiob 28,22-28)

Weder beim Erforschen der entlegensten Winkel der Erde, noch im vergeblichen Bemühen, in die Geheimnisse des göttlichen Wesens einzudringen, wird man Weisheit finden. Wir finden sie nur, wenn wir die Offenbarung, die Gott uns angeboten hat, demütig
entgegennehmen und unser Leben seinem Willen unterordnen.

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