DER WEG ZUR GESUNDHEIT:

KAPITEL 36 – GEFAHREN – SEITE 337 – 339:

RÖMER 1, 18 – 32:

Die Gottlosigkeit der Heiden

18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.

19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart.

20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und aihr unverständiges Herz ist verfinstert.

22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden

23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden,

25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen;

27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.

28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist,

29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger,

30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam,

31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig.

32 Sie wissen, dass, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.

KAPITEL 36 – SEITE 337 – 339:

Weil sie sich für weise hielten, sind sie in ihrem Denken stolz geworden,
und ihr unverständiges Herz ist verfinstert ..
Die Neigung, den menschlichen Verstand zu hoch zu bewerten, ist eines der größten Übel, die bei der Suche nach Erkenntnis und
wissenschaftlicher Forschung einhergehen. Viele versuchen, den Schöpfer und seine Werke nach ihren eigenen unvollkommenen wissenschaftlichen Kenntnissen zu beurteilen. Sie bemühen sich, die Natur, die Eigenschaften und Vorzüge Gottes in ihr Denkschema
zu pressen, und schwelgen in spekulativen Theorien über den Unendlichen. Wer sich mit derlei Studien beschäftigt, betritt verbotenen Grund.

Diese Forschungen werden keine wertvollen Ergebnisse bringen und sie zu betreiben, gefährdet nur das eigene Seelenheil. Unsere ersten Eltern wurden zur Sünde verführt, weil
sie einem Wunsch nachgaben, etwas zu wissen, das Gott ihnen vorenthalten hatte. Indem sie solche Erkenntnis unbedingt erlangen wollten, verloren sie alles, was wirklich wertvoll war. Wenn Adam und Eva den verbotenen Baum nie berührt hätten, hätte Gott ihnen Erkenntnis verliehen – Erkenntnis ohne den Fluch der Sünde, Erkenntnis, die ihnen dauernde Freude gebracht hätte.


Alles, was sie erreichten, als sie sich auf den Versucher einließen, war die Bekanntschaft mit der Sünde und ihren Folgen. Infolge ihres Ungehorsams wurde die Menschheit Gott entfremdet und die Erde vom Himmel getrennt. Daraus sollten wir etwas lernen.
Das Gebiet, auf das Satan unsere ersten Eltern führte, ist dasselbe, auf das er die Menschen noch heute lockt.

Er überflutet die Welt mit angenehmen Fabeln. Mit allen ihm zur Verfügung
stehenden Mitteln verleitet er Menschen dazu, in Bezug auf Gott zu spekulieren. So versucht er, Gottes wahres Wesen und seinen Charakter zu verschleiern – und die Menschen gelangen nicht zu der Erkenntnis, die ihre Erlösung bedeuten würde.

Pantheistische Theorien: Heutzutage finden in Ausbildungseinrichtungen und Kirchen
überall spiritualistische Lehren Eingang, die den Glauben an Gott und an sein Wort untergraben.


Die Theorie, Gott sei ein Wesensprinzip, von dem die ganze Natur durchdrungen sei, wird von vielen angenommen, die vorgeben, an die Bibel zu glauben. Aber diese Theorie ist – mag sie auch noch so schön verpackt sein – eine höchst gefährliche Täuschung. Sie stellt Gott falsch dar, verunehrt seine Größe und Majestät, und letztlich trägt sie nicht nur dazu bei, die Menschen zu verführen, sondern auch dazu, sie zu erniedrigen. Finsternis ist ihr Element und Sinnlichkeit ihre Sphäre. Ihre Annahme trennt von Gott und für die gefallene menschliche Natur bedeutet das den Untergang. Infolge der Sünde ist unser Zustand unnatürlich.

Die Macht, die uns wiederherstellt, muss deshalb übernatürlich sein, sonst hat sie keinen Wert. Es gibt nur eine Macht, die die Umklammerung der menschlichen Herzen durch das Böse brechen kann, und das ist die Kraft Gottes in Jesus Christus. Nur durch das Blut des
Gekreuzigten gibt es Reinigung von Sünden. Allein seine Gnade kann uns dazu befähigen, den Neigungen unserer gefallenen Natur zu widerstehen und sie zu besiegen.

Die spiritualistischen Theorien über Gott lassen seine Gnade keine Wirkung mehr haben.
Wenn Gott ein die gesamte Natur durchdringendes Wesensprinzip ist, dann wohnt er auch in allen Menschen; und um Heiligkeit zu erlangen, braucht der Mensch dann nur diese ihm innewohnenden Kräfte zu mobilisieren.

Diese Theorien fegen, wenn man sie in ihren logischen Schlussfolgerungen zu Ende denkt, den ganzen christlichen Erlösungsplan hinweg. Sie beseitigen die Notwendigkeit der Versöhnung und lassen den Menschen sich selbst erlösen. Sie machen sein Wort wirkungslos, und wer sie übernimmt, steht in großer Gefahr, schließlich dahin geführt zu
werden, dass er die ganze Bibel als Dichtung ansieht.

Sie mögen die Tugend für wertvoller halten als das Laster; aber indem sie Gott seiner rechtmäßigen Stellung als unumschränkter Herrscher beraubt haben, verlassen sie sich allein auf menschliche Kraft, die ohne Gott wertlos ist. Wenn der menschliche Wille keine Hilfe bekommt, reicht seine Macht nicht aus, dem Bösen zu widerstehen und es zu überwinden.

Die Widerstandskräfte der Seele brechen zusammen. Der Mensch hat dann vor der Sünde keine Hemmung mehr. Wenn erst die Beschränkungen durch Gottes Wort und seinen Geist einmal zurückgewiesen werden, wissen wir nicht, in welchen Tiefen wir enden werden. „Alle Worte Gottes sind durchläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen. Tu nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht zur Rechenschaft ziehe und du als Lügner dastehst.“ (Sprüche 30,5.6) „ Den Gottlosen werden seine Missetaten fangen, und
er wird mit dem Strick seiner Sünde gebunden.“ (Sprüche 5,22)

 

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