DIE MÖWEN SIE FLIEGEN – SIE TREIBEN IM WIND……..

Möwen sind ausgezeichnete Segelflieger, insbesondere auch bei starkem Wind. Sie suchen vor allem den Strand nach Nahrung ab und jagen manchmal anderen Vögeln die Beute ab. Wenn sie nach Nahrung tauchen, dann sind nur der Kopf und ein Teil des Körpers unter Wasser.

Die Möwen sind schlanke, meist im weißen Gefieder mit grauen oder dunkeln Partien und mit roten oder Gelben Schnäbeln und Ständern. Sie gehören zu dem Niederwild sowie auch zum jagdlichen Federwild. Die Möwen sind ausgezeichnete Flieger und können mit ihren langen Schwingen sehr gut Segeln. Ebenso schwimmen die Möwen oft auf dem Wasser, die Zehen sind mit Schwimmhäuten verbunden.

Die ist meist ein Zeichen für die Gewässernähe. Die meisten Arten der Möwenvögel leben an den Meeresküsten, außer die Lachmöwe lebt auch oft an Land bzw. Seen und Deponien. Die Möwen sind Allesfresser und finden ihre Nahrung meist an der Wasseroberfläche aber auch an Strand und Ufernähe.

Die Möwe Jonathan (Originaltitel: Jonathan Livingston Seagull),  ist ein Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Richard Bach aus dem Jahr 1970. 

Der Roman schildert in drei Teilen das Leben der Möwe Jonathan, die sich durch ihre individuelle Lebensweise von ihren Artgenossen abhebt. Die Möwe strebt Perfektion im Fliegen an und wird daher von den anderen Möwen ausgegrenzt. Diese setzen ihre beschränkten und mittelmäßigen fliegerischen Fähigkeiten nur zur Futtersuche ein, als Mittel zum Zweck. Sie fliegen, um zu leben. Jonathan dagegen will seine Flugkunst vervollkommnen. Er will leben, um zu fliegen. Er übt sich im Sturzflug, um Geschwindigkeitsrekorde zu brechen, in Loopings und ähnlichen flugakrobatischen Kunststücken.

Er will über den Durchschnitt hinaus und das Außerordentliche erfahren. Das Lernen und Streben nach Neuem und Unbekanntem, wovon die Freiheit des Fliegens nur ein Beispiel ist, ist Jonathan der Sinn seines Daseins, wozu er aber den Keim in jeder Möwe angelegt erkennt. Weil er damit „gegen die Würde und die Traditionen der Möwensippe“ verstößt, wird er vom Ältestenrat des Möwenschwarms verbannt. Trotz der Ausgrenzung gibt er nicht auf, sondern hält leidenschaftlich an seinen Zielen fest, vor allem an der Vermittlung der Erkenntnis, dass das Fliegen an sich (das Leben an sich) der Zweck des Daseins ist, nicht das Fressen.

Nachdem die Möwe Jonathan gestorben ist (als Lichtwesen der großen, lichtdurchfluteten Möwe gegenübersteht), beschließt sie, zur Erde zurückzukehren, um ihre Erfahrungen mit den Glücksgefühlen des Fliegens als Lebenszweck anderen, jungen Möwen weiterzugeben.

Insofern gilt die Parabel auch als Symbol für Menschen, die anderen auf der Suche nach spirituellen Einsichten selbstlos helfen, obwohl ihnen bewusst ist, dass „der Schwarm“ sie eigentlich nicht will.

 

 

 

ERNST BAYER – TWITTER

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