FREIHEIT IM GEIST:
PFINGSTJUBEL 342: GOTT DES FRIEDENS
2. KORINTHER 3, 17 – 18:

17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
18 Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.

Der Heilige Geist

Ich trage etwas Kostbares im Herzen.

Ein Schatz, den die Welt gar nicht kennt.

Ein herrliches unschätzbar Kleinod.

Das wie Feuer in der Seele mir brennt.

Der Geist Gottes, – das ist dieses Feuer.

Es zündet, es heilt und es brennt.

Es leuchtet dem gläubigen Pilger.

Zu Gott, – der beim Namen ihn nennt.

 

Eine göttliche Kraft ist dieses Feuer.

Eine Macht, die vor Nöten uns schützt.

Ein Tröster, wenn traurig wir harren.

Ein Schutz, wenn das Unwetter blitzt.

Ein Anwalt beim Vater im Himmel.

Eine erhabene Schöpfergestalt.

Dies alles ist Er, der Geist Gottes.

Ihm gebührt Ehre und Ruhm und Gewalt!

 

Einen Lehrer hab` ich tief im Herzen.

Eine Stimme, die milde mich mahnt.

Einen Führer, der gnädig mich leitet.

Einen Gott, der sich meiner erbarmt.

Eine Sicherheit vor Gottes Throne.

Einen Begleiter im irdischen Tal.

Er behütet mein Herz und bewahrt mich.

Und Er führt mich zum himmlischen Saal.

 

Geist des Herrn, Dir ist gar nichts unmöglich!

Keine Mauer hält jemals Dich auf.

Alle Macht gebührt Dir in der Höhe!

Niemand hindert der Geisteskraft Lauf.

Wo Du Raum findest in menschlichen Herzen.

Dort kann ewiges Leben gedeihen.

Und nur dort, wo Du Menschen kannst leiten.

Dort allein kann die Herrlichkeit sein!

 

Autor: Heinrich Ardüser 2005: Heinrich Ardüser kam 1949 in Madulain (Schweiz) zur Welt.

Geprägt von einer christlichen Erziehung heiratete er und wurde Vater von 4 Kindern. Er arbeitet als Schaffner bei einer Privatbahn und gründete dort mit anderen Christen einen Gebets kreis. Er besucht die Chrischonagemeinde Bethel, www.bethel.ch, in Zürich und spielt dort regelmäßig am Sonntag am Flügel, begleitet von seiner Tochter.

DER HEILIGE GEIST – HEINRICH ARDÜSER
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Bilder vom Reiche Gottes – Ellen White:

Teil 4: Das Gebet „Bittet, so wird euch gegeben …Denn wer da bittet, der empfängt.“ Matthäus 7,7.8.

Bilder vom Reiche Gottes – Seite 105.1 von Ellen White

Christus empfing ständig von seinem Vater Gaben, um davon an uns weitergeben zu können. „Und das Wort, das ihr hört“, sagte er, „ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.“ Johannes 14,24. „So wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene.“ Matthäus 20,28. Er dachte nicht an sich selbst, sondern lebte und betete für andere. Nach Stunden engster Gemeinschaft mit Gott ging er jeden Morgen hinaus, um den Menschen das Licht des Himmels zu bringen. Täglich wurde er neu mit dem Heiligen Geist getauft. Früh an jedem Morgen weckte Gott ihn auf und schenkte ihm Gnade, damit er sie anderen weitergeben konnte. Von Gottes Thron wurden ihm Worte geschenkt, mit denen er die Mühseligen und Beladenen trösten konnte. „Gott der Herr“, sagte Christus, „hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.“ Jesaja 50,4. {BRG 107.1; COL.139.1}

Es beeindruckte die Jünger tief, wie Christus betete und mit Gott enge Gemeinschaft pflegte. Eines Tages kamen sie dazu, wie er auf den Knien lag und ins Gebet versunken war. Er schien ihre Gegenwart gar nicht zu bemerken, sondern fuhr fort, laut zu beten. Das bewegte die Jünger so tief, dass sie ihn, als er geendet hatte, baten: „Herr, lehre uns beten.“ Lukas 11,1. Da lehrte Christus sie das Vaterunser und veranschaulichte anschließend das, was er ihnen sagen wollte, durch ein Gleichnis:

{BRG 107.2; COL.140.1}